Cédric Bähler Cédric Bähler

Die Golden Knights legen im Final vor

Die Vegas Golden Knights gewinnen das erste Spiel im Stanley Cup Final 2026. Die Knights überzeugten in der Kadertiefe. Die Hurricanes müssen nach dieser Niederlage über die Bücher, denn die Stars müssen nun zeigen, was sie können.

Ehlers mit dem Doppelpack

Nikolaj Ehlers machte den Start in den Playoff-Final für die Canes perfekt. Im ersten Drittel erzielte der Stürmer der Canes zwei Tore. Den Zwei-Tore-Vorsprung konnten die Canes nicht halten und bereits vor Spielmitte geriet das Heimteam in Rückstand. Theodore, Barbashev und Karlsson erzielten die Tore für Vegas.

Vor der zweiten Pause konnte der Captain der Canes, Jordan Staal, das Spiel ausgleichen. Es war bereits das dritte Tor von der Linie rund um Ehlers und Staal.

Im dritten Drittel starteten die Knights dominant und Brett Howden erzielte das vierte Tor für die Golden Knights. Bei diesem Tor konnte Brayden McNabb seinen dritten persönlichen Assist in diesem Spiel verbuchen. In den ersten drei Runden konnte der Verteidiger 4 Punkte erzielen und nun wurde er zum wichtigsten Spieler für die Knights im ersten Finalspiel.

Gostisbehre glich das Spiel nach einem umstrittenen Icing-Pfiff aus. Golden Knights Coach John Tortorella war mit der Schiedsrichterentscheidung nicht zufrieden und die Knights wurden direkt vom Anspielkreis vom Canes-Verteidiger bestraft.

Hertl mit dem Game-Winner

Tomas Hertl, der in diesen Playoffs noch unter den Erwartungen blieb, erzielte drei Minuten vor Schluss das Siegestor für die Golden Knights. Es ist bereits sein siebtes Game-Winning-Goal in 97 Playoff-Spiele.

Die Knights waren effizient und alle Linien trugen zum Erfolg im ersten Finalspiel bei. Bei den Canes muss eine Reaktion von den nominell ersten beiden Linien kommen. Sebastian Aho, Seth Jarvis, Andrei Svechnikov, Logan Stankoven und Taylor Hall blieben unter den Erwartungen. Die fünf Stürmer blieben im ersten Spiel ohne einen Punkt.

Das zweite Finalspiel findet am Freitagmorgen um 2 Uhr in Raleigh statt.

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Stanley Cup Final

Die Carolina Hurricanes und die Vegas Golden Knights spielen am Mittwochmorgen um 2 Uhr um den Stanley Cup. Die Canes haben dabei das Heimrecht und der Final beginnt in Raleigh.

Zweiter Titel für die Canes?

Die Carolina Hurricanes versuchen, den zweiten Stanley Cup in der Vereinsgeschichte zu gewinnen. Im Frühling 2006 gewannen die Canes mit dem heutigen Headcoach Rod Brind’Amour den Titel zum ersten Mal. 20 Jahre später wollen sie das Kunststück wiederholen und die Chancen stehen gut. Mit Frederik Andersen haben sie einen hervorragenden Torhüter zwischen den Pfosten und in der Offensive dominierte die Linie um Taylor Hall (16 Punkte in 13 Spielen) diese Playoffs.

In der Verteidigung haben die Canes mit Jacob Slavin einen der besten defensiven Verteidiger der NHL und der Neuzuzug K’Andre Miller (letzte Saison bei den Rangers) zeigt in diesen Playoffs seinen Wert. Mit einer +14-Bilanz ist er in Topform.

 Vegas als Partycrasher

Die Vegas Golden Knights gingen als Aussenseiter in die Stanley Cup Playoffs. Gegen Utah und die Ducks konnten die Knights mit 4:2 Siegen gewinnen. Im Conference Final gewann Vegas mit 4:0 Siegen gegen den Ligadominator Colorado. Dabei setzt das Team auf die Superstars Mitch Marner und Jack Eichel, die in den Playoffs zeigen, wie stark sie sein können. Die beiden bereiten die Tore vor und Pavel Dorofeyev und Brett Howden schiessen die Tore in diesen Playoffs regelmässig. Beide stehen bei 10 Toren in 16 Spielen.

Im Tor hat Carter Hart von Adin Hill übernommen. Bei den Knights ist auch der Schweizer Akira Schmid unter Vertrag, doch er hat in diesen Playoffs noch nicht gespielt und es ist nicht anzunehmen, dass sich dies ändert, denn Hart und Hill sind Torhüter, die dem Schweizer vor der Sonne stehen. Hill geniesst dabei viel Vertrauen, weil er mit den Knights bereits 2023 den Stanley Cup gewinnen konnte.

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Playoffs nach 15 Jahren – die Sabres sind zurück

Mit 92 Punkten führen die Buffalo Sabres die Atlantic Division an. Neun der letzten zehn Spiele konnten sie gewinnen und zwei ihrer insgesamt vier Shutouts in dieser Saison kamen in den letzten beiden Spielen.

Es ist beeindruckend, was die Buffalo Sabres in dieser Saison abliefern, obwohl die Saison nicht wunschgemäss losgegangen ist. Gegen die Rangers, Boston und Colorado setzte es zum Saisonstart direkt drei Niederlagen ab. Im Oktober konnte Buffalo lediglich vier von elf Spielen gewinnen. Im November spielten die Sabres 14 Mal und sechs Mal konnten sie als Sieger vom Eis, doch alles änderte sich im Dezember.

Die Auferstehung

Elf Siege aus 14 Spielen im Dezember zeigten deutlich, dass diese Mannschaft Potenzial hat. Zum Jahreswechsel stand das Team unter dem neuen GM, Jarmo Kekäläinen, auf dem 2. Wild-Card-Platz. Zudem hatten sie die letzten zehn Spiele zum Jahresabschluss gewinnen können.

Seit dem Jahreswechsel gewannen die Sabres 22 Mal und das Team hat sich an die Spitze des Ostens gearbeitet.

Rasmus Dahlin und weitere Schlüsselspieler

Der schwedische Verteidiger Rasmus Dahlin ist für mich der Schlüsselspieler für die Auferstehung von Buffalo. Über 24 Minuten steht der Captain durchschnittlich auf dem Eis. Dahlin punktet zuverlässig und steht nach 65 Spielen bei 14 Toren und 48 Assists. Der Schwede ist zudem auch ein zuverlässiger Verteidiger, und in den hitzigen Duellen gegen Tampa, Florida und die Penguins hat er gezeigt, dass er den Gegenspielern unter die Haut gehen kann.

 Zudem ist Tage Thompson mit 35 Toren wichtig für die starke Sabres Saison. Seine Powerplay-Abschlüsse sind gefährlich. Zudem ist er vor dem Tor der grosse Unruhestifter.

 Alex Tuch spielt in dieser Saison für einen neuen Vertrag und der Stürmer macht mit seinen Leistungen beste Werbung für sich. Er führt das tiefe Offensiv-Kader der Sabres an und hilft den jungen Spielern Josh Doan und Jack Quinn bei der Entfaltung. Über zehn Spieler konnten in dieser Saison bereits mehr als zehn Tore erzielen.

Mögliches Heimrecht in den Playoffs

Zurzeit sind die Sabres auf dem Westcoast-Trip. Vegas (2:0) und die Sharks (5:0) haben sie bereits bezwungen. Nun warten die Kings und die Ducks auf das Team von Lindy Ruff, das auf dem Weg in die Playoffs ist, und es wäre für mich keine Überraschung mehr, wenn sie die Division gewinnen und mit Heimrecht gegen ein Wildcard-Team in diese starten werden.

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